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Radlager hinten
#1
Nachdem der Schnee nun erstmal (?) weg ist und es auch sonst richtig schönes Frühlingswetter war, dachte ich, mal Zeit, ums Auto zu gehen. Hatte die Woche schon am Laptop gesehen, das die Bordspannung mit 13,2 - 13,4 Volt recht schwach ist, also eine neue rein, 14.6 Volt im Stand, ich bin zufrieden.
Unten im Klimakühler steckt ein 1cm dicker Stock drin, offensichlich wohl auch schon recht lange, wohl nach dem letzten Herbststurm als Slalom fahren um die gekippten Bäume angesagt war. Na gut, nicht zu ändern, ist nun eh kaputt.
Auf der Liste stand noch ein Radlager hinten links, das keine Werte mehr lieferte. Die Kontrollmessung lt HB zeigten keine Werte, also raus damit. Die Bremsbacken raus, 4 Schrauben, in 10 min war es raus. Schon beim Abschrauben ein komisches Gefühl - dolle fest sind sie nicht.
Alles schön sauber gemacht, das neue Lager dran, 3 Schrauben okay, bei der 4. knackt es, Glatt durchgerissen. Netterweise schaute sie innen schon gut 5mm raus und war mit der Gripzange gut zu greifen. Nun muß ich wohl doch ins Handbuch schauen wegen der Anzugsmomente,
Nur 60 Nm ? What???? Den großen Drehmomentschlüssel hab ich immer im Auto zum Räder nachziehen, der steht auf 145 Nm. Die Schraube war nach meinem Empfinden noch nicht fest, aber die 60 Nm wohl sicher auch schon überschritten. Hab dann zur Sicherheit noch den kleinen Bruder geholt, nagelneu, nur einen Zylinderkopf mit angezogen. Beide auf 60 Nm eingestellt, ich denk, die funktionieren ziemlich gleich.

Aber 60 Nm, ist das nicht arg wenig?? Wenn ich da an die Lasten denke, die da auftreten könnten?
Oder habe ich was übersehen? Einkleben oder so?

Achso, die Ursache für das ausgebliebene Sensorsignal.... der Sensor lag lose im Dreieckkasten, das Metall drum herum weg gegammelt. Offensichtlich lag er aber so günstig, das der hinten rausschauende Achsstummel immernoch drüber gepfiffen ist. Hatte erst Freitag abend den Laptop noch mal dran, mein Junior ist schon Bedienprofi Hoch
Über 30kmH kommen Werte, drunter Null, mag auch am System liegen, aber die anderen Sensoren arbeiten alle auch unter 30kmh. Gab es ein Huckel auf der Straße, ging die Lampe an, anfangs  nur ab und an, zuletzt immer wieder an der gleichen Stelle, einer Ortsdurchfahrt, wo es von Teer auf Kopfsteinpflaster geht.

Nächster Job ist das Getriebe. Ist das Auto kalt, dauert es ewig, bis er den ersten Gang einlegt. Das längste war 8 Minuten, da waren es aber auch gut 20° Minus. Festgestellt habe ich, das es bedeutend länger dauert, wenn man dabei mit dem Fuß auf der Bremse bleibt (Unterdruck??).
Das ist natürlich nichts für meine Frau   Grins .
Bis das Getriebe richtig betriebswarm ist, weigert er sich, in den Fahrstufen D und [D] den ersten Gang zu benutzen. Rückwärtsgang und Stufe 2 habe ich noch nicht probiert. Ist natürlich lecker an Kreuzungen, wo man den ersten Gang benötigt, idealerweise komme ich gerade an, wenn die von Gelb auf Rot schaltet. Bin ich in den D-Stufen, heult er auf als wäre er in Neutral. Hab ich Zeit, zu warten im Stand, dauert es 20 - 30 Sekunden, dann ist der erste Gang drin. Nutze ich den Schalthebel und Stufe 1, ist er sofort drin, wenn er so etwa 10 km gefahren ist.
Ist er nach ca 20 km betriebswarm, ist das Problem weg und er fährt wie ein normales Auto. Irgendwas geht wohl schwer, ist verschlissen oder es fehlt Öldruck. Beim Ölwechsel gefunden hatte ich Stücke einer etwa 10 cm großen Plastikscheibe, ca 1mm stark, weiß, die Lt Buch und Videos wohl am unterem Ende der Welle liegt, auf der die Kupplung des 1. Gangs sitzt, ich vermute, um den Druck vom dahinter liegenden Kugellager zu nehmen, also das letzte Teil, das man ausbauen würde. Zwei intakte Getriebe, die ich selbst gefahren habe, sind vorhanden, dazu noch eines mit defekter Ölpumpe, das werde ich wohl mal aufmachen

Ich werde dieser Tage mal die elektrischen Sachen durchmessen, der Getriebestecker, Widerstände der Magnetventile usw, die Frage wäre, ob auch das Magnetventil für den ersten Gang in Frage käme, dafür müßt dann nur der Deckel auf und nicht alles raus. Aber das wäre wohl zu einfach... Weinen
Gruß Uwe
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Wer nach vorne sehen will, darf nicht nach hinten denken.

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#2
Also zumindest das mit demmGetriebe kenne ich 1:1, nach dem ersten Antriebseinheitentausch beim Ölwechsel besagte Scheibenreste in der Ölwanne gefunden, ein paar Monate später im Urlaub warten auf den erstennGang in D, wenn ich denn ersten eingelegt habe dann gings gleich, nach rund 1500km Heimreise mit dem Trailer dran dann kein OD mehr und kein 4ter, das recht frische Öl dunkelraun und roch verkokelt, habe das Getriebe nie Geöffnet, denke aber die Bremsbänder waren da runter, ob das oder anderes als Folge der zerbröselten Scheibe oder ob dienScheibe auch ein Folgeschaden war kann ich leider nicht sagen.
Bei den Schrauben wird das wohl so passen, sollen die Lagereinheit ja nur am Platz halten wobei ich das wohl auch über zogen hätte
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
94er 3,1er TS US - just in work
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#3
Letzter Getriebeölwechsel ist jetzt ca. 3000km her, müßt ich nachlesen. Ich hatte das Öl durch ein Leinentuch gefiltert und dabei sind mir auch viele kleine Plastikbrösel aufgefallen. Durchaus möglich, das so etwas in einem der Kanäle oder Ventile hängt.
Passiert ist das Ganze schon 2011 als ich mit dem Wohnwagen hinten dran eine 600km-Tour hatte. Nach Öffnen meines Hoftores gab es beim Anfahren einen Ruck. Da ich auf matschigem Gras stand, dachte ich an die Auflaufbremse und gab natürlich nochmal Gas. Bis mir der Geruch von heißem Öl in die Nase stieg. Die Pressung des Original-Getriebe-Ölkühlerschlauchs war förmlich in zwei Teile explodiert, das Getriebe der Pfütze nach wohl ziemlich leer. Vermute, das ich da die Kupplungsscheiben des 1. Ganges verheizt habe. Seit her bin ich knapp 70.000 km gefahren, die Probleme immer nur im 1. Gang.
Im Frühling/Sommer/Herbst habe ich so gut wie Null Wartezeit, aber auch da geht es nur über das direkte Einlegen des ersten Ganges, nie über die D-Stufen, so lang er kalt ist. Das Getriebe selbst müßte jetzt um die 160.000 km runter haben. Was mich noch stört, ist der Zusammenhang mit dem Treten des Bremspedals, könnte auch ein Stromproblem sein. Ich fahr jetzt erstmal mein Kind vom Bahnhof holen und dann gehts an die Messerei.
Gruß Uwe
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#4
Wie geschrieben, keine Ahnung was Wirkung und was Ursache war, der Motor war damals auch nicht gerade Topfit und ich hatte gerade einen sehr gepflegten und technisch topfitten aber komplett verrosteten Schlachter günstig an der Hand und das originale erste Getriebe liegt auch noch rum, da habe ich mir das zerlegen erspart auch wenn es interessant gewesen wäre.
Bei Bremse fällt mir auch noch der Unterdruck ein der ja auch die Dose für die Schaltung am Getriebe steuert, liegt eventuell da dran
schnezi
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#5
Ich dachte, die Unterdruckdose setzt nur die idealen Schaltzeitpunkte für ein ruckelfreies Schalten, also z.B. nicht unter Last
Unterdruck hatte ich im Herbst gemessen, weiß aber nicht mehr, wieviel das war. er blieb aber konstant über mind eine Stunde.
Kann aber sein, das es zu wenig ist und ob dann beim Treten des Bremspedals noch etwas ankommt, weiß ich auch nicht.
Aber alleiniger Auslöser ist es sicher nicht
Gruß Uwe
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#6
der Unterdruck am Modulator liegt bei konstanten 49kPa direkt nach dem Starten und steigt mit wärmer werdenem Motor nochmal um 2-3 kPa an auf 51-52 kPa. Lt HB sollen dort zwischen 44 und 57kPa anliegen. Das Treten des Bremspedal hat einen kurzen Zeigerwackler zur Folge, der Druck ist aber sofort wieder beim vorherigem Wert, ich schätze mal, max eine Sekunde.
Modulator nach Anweisung im HB getestet und testweise einen neuen rein gebaut. Der neue liegt nun im Regal, das kann ich auch ausschließen.
Gruß Uwe
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