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unrunder Lauf
#31
So, nun mal wieder den aktuellen Stand:
ich war dort und hab ihn mir angehört; Springt super an, läuft leise im Stand, kein rasseln zu hören;
Benzinfilter neu, Kabel zur Lambda repariert, Kat wieder drin,
Aber dann sobald er auf Temperatur ist fängt er wieder an laut zu werden, und die Öldruckanzeige geht gegen ROT.
vom Geräusch her kann es die Kette nicht sein, eher die Hydrostößel, was auch logisch erscheint, da diese bei zu geringem Öldruck dann nicht mehr richtig geschmiert werden und deshalb anfangen zu klappern?!

Nun bleiben zwei Fragen: wie könnte dieses Verhalten mit den Reparaturen ZKD, Steuerkette zusammenhängen, da vorher der Öldruck normal war,
und zweitens: wer hat Unterlage zur Ölpumpe, Ölwanne, Druckregler oder sonstiges in dieser Richtung im Zusammenhang mit Hydros und Zylinderkopf?
Oder wer hat eine Idee wie man nun weiter suchen kann?
Die Plan wäre nun erst mal den Öldruck über die Zeit des Warmlaufens zu messen, die Ölwanne abzubauen und sich die Pumpe anzusehen bzgl. Verschmutzung usw.
So langsam gehen die Ideen aus wo man noch suchen soll...
Matthias
TS 2.3; Bj-1994; 205000km, weiß
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#32
Gibt´s dazu mittlerweiler ´n Update?
Probleme behoben?

VG,
Matthias
1993er Pontiac Trans Sport, 3,8l, EU-Modell, silber, Glashubdach, Originalstzustand bis auf Walker SoundFX resonator, daily driver, 257.000km
1979er ITASCA sundancer
1984er Ford LTD Crown Victoria Station Wagon, 5.0l, grau, Leder, Originalzustand
2009er Dodge Journey R/T, 2.0l TDI, schwarz
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#33
hab mir den Thread nochmal komplett durch gelesen, weil ich meinte, schon mal eine Antwort gelesen zu haben. War aber nicht so, hab ich wohl verwechselt.
Grundsätzlich bin ich immer vorsichtigt mit solchen Aussagen wie "das war vorher nicht so". Manches bemerkt man selber garnicht mehr wie z.b. eine verschlissene Bremse oder ein zur Seite ziehendes Auto. Die Bremse hat doch immer funktioniert, aber man hat sich auch an einen längeren Pedalweg gewöhnt.
Bei einem Geräusch, wie hier beschrieben, denk ich, kann man schon davon ausgehen, das der Betreffende den Unterschied erkennt. Nimmt man beide Reparaturen zusammen, läßt sich schon vermuten, das es hier einen Zusammenhang gibt.
Ganz simple Erklärungen wären z.b. unsaubere Arbeit bei Wechsel der ZKD, z.B Schmutz, alte, abgeschabte Dichtung im Kanal zu den Hydros, falsches Öl, falsche Montage des Kettenspanners, falsche Position der Kette usw. Selbst Zündprobleme kämen in Betracht. Der V6 kann ohne Probleme und merkbaren Powerverlust auf 5 Zylindern fahren, liegen zwei ausgefallene Zylinder direkt nebeneinander oder auf gleicher Kurbelwellenhöhe gegenüber, gehts mit Powerverlust auch mit vier Zylindern. Liegt der 2. ausgefallene Zylinder aber kurbelwellenseiten genau gegenüber dem ersten (ein Zyl oben, einer unten), denkst du, es zerreißt den Motor.
Ist beim 4-Zylinder ähnlich, ein Ausfall geht immer, ein zweiter nur, wenn die Position passt - allerdings erzeugt das kein lautes Rasseln und das Auto hat die Kraft eines Mopeds.
Ich geh mal davon aus, das noch nicht viel am Auto gemacht wurde und würde es schade finden, wenn er zum Schrott oder über die Grenze vertickert wird. Dann fahr lieber die 150 km in meine Richtung. ggf muß der Kopf auch wieder runter, die Hydros ersetzt werden oder ein eventuell falsch montierter Kettenspanner wieder erneuert werden, aber das ist schon Worst Case. Mein Verdacht geht erstmal in die Kleinigkeiten wie eben falsches Oil usw
Gruß Uwe
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Wer nach vorne sehen will, darf nicht nach hinten denken.

Hab dich lieb, Maus! Mit Dir ist Fallen leichter.
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#34
Das Update sieht so aus, daß ich ihn mit meinem "Dorfmechaniker" vorgestern auf dessen Brille (vlt kennt jmd den Nachläufer-Vorderräder hoch und schon läuft er dir hinterher) geladen hab und erst mal dort weggeholt und in die große Halle gestellt habe.
Hab jetzt drei Meinungen von Automechanikern: 2 meinen Kurbelwellenlager undicht - deshalb Öldruck weg, wenn Temperatur über normal, Geräusche machen die Ventile oder die Nocken wegen dem mangelnden Öldruck,
einer meint er hätte bei mindestens drei anderen Fahrzeugen ähnl. Probleme gehabt, da war es das Sieb an der Ölpumpe welches sich über die Zeit zugesetzt hatte.
Nun kann ich mir davon was aussuchen... er ist noch angemeldet, Tüv bis Dez. steht erst mal trocken und ist zum wegschmeißen noch zu schade,
es traut sich keiner ihn anzulassen, da er nach der letzten Probefahrt, als das Problem auftrat, einfach ausgegangen war und man vermutet das sich die Zündzeiten verstellt haben wg mangelndem Öldruck, das Risiko mit Anlassen noch mehr Schaden zu machen ist einfach mal zu groß.
So sieht es grade aus Traurig trauriger Pontifahrer mit Bewegungseinschränkungen
TS 2.3; Bj-1994; 205000km, weiß
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#35
naja... solang das Auto weit weg von meinem Hof steht, hätte ich da noch mehr Varianten Cool 
die meisten stehen im Zusammenhang mit dem eingangs erwähnten Wechsel der ZKD und den erst danach aufgetretenen Problemen.
Mal logisch heran gegangen... das Sieb.... theoretisch immer möglich bei einem Auto diesen Alters. Oft durch verlängerte Ölwechselintervalle mit Schlammbildung (teer-ähnlicher Kit in der Ölwanne)
Beim Start ist das Öl dickflüssig und eher zäh, ist der Motor warm, läuft es wie Wasser. Warum dickflüssiges, zähes Öl besser durch die letzten Löcher eines verstopften Siebes laufen soll als dünnflüssiges, erschließt sich mir nicht, darum stell ich die Theorie mit dem Sieb mal ganz hinten an. Wäre aber auch in kurzer Zeit nachprüfbar - Öl ablassen, Ölwanne ab, dann sieht man das Ölsieb. Hab ich recht gelesen, ist das Öl neu und frisch - durch ein Leinentuch gesiebt und wieder drauf. Kosten: 1-2 Std Arbeit
Kurbelwellenlager - sieht man gut, wenn die Ölwanne ab ist. Mal kräftig dran wackeln und die Kurbelwelle 1-2° hin und her drehen. Goldfarbene Späne sollte man nirgens finden - darum das Leinentuch. Ich halte es für recht unwahrscheinlich, das er den Öldruck am KW-Lager so radikal verliert, ohne im Lager spürbares Spiel oder sichtbare Spuren wie eben Späneabrieb zu haben. Ausmessen kann man dann immernoch. Auch hier: Kosten für diesen Job = null, die Arbeitszeit ist oben schon mit drin.

Grundsätzlich funktioniert solch Motor so, das die am weitesten von der Ölpumpe entferntesten Bauteile zuerst unter einem Öldruckverlust leiden. Das gilt, solang alle Bauteile in ihren festgelegten Verschleißgrenzen sind. Das wäre bei uns bauartbedingt die Nockenwellenlager und die Hydrostößel. Der Kettenspanner funktioniert z.b. hydraulisch und von Prinzip wie ein Hydrostößel. Öl kommt rein, drückt einen Zylinder auseinander und dieser spannt die Kette. Bei mir stand jahrelang ein 2.3er mit abgerissenem und ausgestrecktem Pleul auf dem Hof. Ursache : ein falsch montierter Kettenspanner mit nachfolgendem Öldruckverlust, was wiederum die Kette überspringen ließ mit der Folge falscher Zündpunkte. Dadurch bekam das Pleul die Zündung im falschem Moment, wo es seitlich von der KW stand. Ein Pleul ist verbogen, das zweite durch die Wand gekommen. Ausführende war eine Berliner-US-Car-Werkstatt, also schon Profis, die mit der Materie durchaus vertraut waren.
Bei dir waren die beiden mittleren Zylinder auf Grund einer defekten Kopfdichtung frei verbunden, also neue ZKD. In diesem Zusammenhang wurde der Kettenspanner gewechselt, ebenso die Flüssigkeiten. Du schreibst, Probefahrt war okay, beim Abholen aus der Werkstatt ging er aus - Vermutung: Kette übergesprungen. Kopf wieder runter, Ventile neu, Kettenkit neu und geht wieder nicht. Also wer da keinen Zusammenhang sieht....
Auf diesen Zusammenhang würde ich mich beschränken. Was wurde gemacht? Welche Bauteile angefaßt, was lief vorher, was nicht?
Das Zündmodul wurde mehrfach montiert und demontiert, wir wissen aus der Erfahrung hier, das es recht empfindlich ist. Benzindruckregler wird wohl per Unterdruck gesteuert. Vertausche ich am 3.8er die beiden Unterdruckschläuche für Unterdrucksystemversorgung und Benzindampfabsaugung, hab ich genau den gleichen Effekt, den du beschreibst, ein lauteres Rasseln mit starken Vibrationen. Für den 2.3er müßt ich das nachlesen, ich vermute, es funktioniert ähnlich, käme dann für mich auch in Betracht.
Benzinpumpe hast du ins Spiel gebracht, würde ich ausschließen, das Auto lief ja vor der Reparatur und auch bei der Probefahrt.
Was ich nirgendwo lese: wurde der (vermutete) fehlende Öldruck durch irgendeine Messung bestätigt? Das der Öldruck im Vergleich Kaltstart zu Warmlauf etwas sinkt, ist normal und dem dünner werdenem Öl geschuldet, das ist vielleicht 1-2 bar. Grundsätzlich sollte man der elektrischen Anzeige im Auto nicht trauen, das ist ein Widerstandswert, der sich durch viele Faktoren beeinflussen läßt. Verwende ein Manometer, das mechanisch funktioniert. Wie gesagt, Kettenspanner ist so ein Bauchgefühl, weil eben einmal schief gegangen, sollte er aber den Öldruck halten, wenn der dann lauter wird, kannst du eine ganze Menge ausschließen. Am Ende ist es wohl eine Kleinigkeit, ein vertauschter Schlauch, ein Zündmodul, das im warmen Fehlzündungen erzeugt auf zwei Zylindern
Gruß Uwe
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