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Klima mit Peltierelementen
#1
Hi Leute,
angeblich verwenden immer mehr neuere Autos, vornehmlich Elektrofahrzeuge, Klimasysteme ohne Kompressoren und giftiger Kühlflüssigkeit. Und auch in der Industrie hält es mehr und mehr Einzug, Peltierelemente zu verwenden, wenn es darum geht, bestimmte Dinge ohne großen Aufwand zu kühlen. Am meisten bekannt im Kfz-Wesen sind wohl elektrische Kühlboxen.

Wenn es dort geht, warum nicht auch am TS?
Unten ein Beispielfoto eines solchen Fertigelements mit dem groben Aufbau:
- Lüfter (eher optional, um das Elemnt nachzukühlen, nachdem die Zündung aus ist)
- Kühlkörper
- Peltierelement
- Wärmetauscher

Je nach Ausführung werden Peltierelemente ein- oder beidseitig zwischen Wärmetauscher (mittig mit Schlauchanschlüssen) und Alu-Kühlkörper „geklemmt“.
Peltierelemente haben eine heiße und eine kalte Seite, wenn Strom zugeführt wird. Das technische Kram erspar ich mir, das Web ist voll davon (Siehe Wikipedia)
Die Peltierelemente kann man in China für einen Apfel und ein Ei kaufen, die „Deutschen“ kosten wesentlich mehr, machen aber nichts anders, sind auch nicht besser oder schlechter.
Ich hatte mir bei der Recherche eine große Liste mit den entsprechenden Teilen, Preisen und Links angelegt, diese aber beim letztem Neu-Aufsetzen des PC letzte Woche „verloren“, weil sie auf der falschen Festplatte gespeichert waren.
Die Wärmetauscher mit den Schlauchanschlüssen gibt es in allen Formen und Größen, dazu passende Alu-Kühlkörper ebenfalls. Eine Alternative wäre dann solch Komplett-Angebot wie im Bild zu sehen. Das würde für einen Versuch auch schon reichen.

Mein Plan wäre:
- ein etwa 25 – 30 cm langer Wärmetauscher, zwei Anschlüsse, rein und raus
- ein oder zwei dazu passende Alu-Kühlkörper
- vier oder acht Peltierelemente, entweder einseitig oder beidseitig vom Wärmetauscher
- Lüftermotoren müssen nicht, eine temperaturgesteuerte Nachlaufsteuerung für eine Umwälzpumpe würde reichen
- das Ganze auf einem Gestell, das man, analog zum Zusatzgetriebeölkühler vorne vor den Wasserkühler setzt

Was brauch ich noch?
-          eine Umwälzpumpe
-          eine optionale Temperaturschaltung, um die Flüssigkeit in Bewegung zu halten nach Motor-aus - gibt es z.b. bei Conrad günstig
-          ein paar Schläuche, mit denen ich Wärmetauscher und die Original-Alu-Rohre der Klima verbinde, normale Kühlwasserschläuche)
-          Kabel (in meinem Fall vierpolig), um die vier geplanten Elemente zu einer Stufenschaltung anzusteuern, dazu die Stromzuleitung vom Plus für Sicherungen und Relais
-          KfZ-Relais, eins pro Stufe, dazu Schalter, Sicherungen etc

Der Original-Kondensor ist ein „normaler“ Kühler, der allerdings für höhere Drücke vorgesehen ist. Er sitzt unmittelbar vor dem Heizungskühler. Die eigentliche Temperaturregelung erfolgt durch Veränderung des Öffnungswinkels der Temperaturklappe am Heizungskühler. Der Heizungskühler ist also immer heiß, der Klima-Kondensor immer kalt. Diese Grundstruktur wäre bei mir genauso.
Das Expansionsventil der Klima wird nicht mehr benötig, ebenso wenig der Filter. Möchte man die Rohre behalten, schließt man direkt an den Schraubverschlüsse des Kondensors an und baut Rohre, Filter und Klimakühler aus. Für den Kompressor gäbe es Umlenkrollen oder kurze Riemen. Eine Umlenkrolle würde ich nur verwenden, wenn ich irgendwann wieder zurück rüsten will.

Im Web gibt es diverse How-To’s von Anlagen in allen Größen. Mit 4 solcher Peltierelemente von 90W kommt man unter Laborbedingungen auch gern auf minus 55°C, es gibt auch Anlagen mit weitaus tieferer Temperatur. Zu vermeiden wäre in jedem Fall ein Einfrieren der Anlage, was auch für die konventionellen Klima’s gilt. Dabei gefriert die Luftfeuchtigkeit, beim Original am Kondensor, weil die komprimierte Kühlflüssigkeit erst am Expansionsventil zerstäubt wird. Nach dem Einfrieren kommt dann keine Luft mehr durch den Kondensor, übrig bleibt die warme Luft des Heizungskühlers.

Ich denke und hoffe, das ich das Einfrieren durch meine Stufenschaltung vermeiden kann. Aus gleichem Grund möchte ich auch nur die kleineren 90W-Module verwenden und nicht etwa ein 400W-Modul. Mir reichen Temperaturen im einstelligem Bereich. Innerhalb der Anlage wollte ich einen guten Frostschutz verwenden, für die Touren in den eisigen Norden hatte ich da was bis minus 55°C auf dem Auto, ich denke, das sollte reichen.
Von Wärmetauscher gehen zwei Leitungen in Richtung alter Filterplatz – hier ist mein angedachter Platz für die Umwälzpumpe. Da gibt es ausreichend Angebote, z.b. als Zusatzpumpe für Standheizungen usw. Von der Pumpe geht’s dann zum Kondensor, von dem wieder zurück zum Wärmetauscher. Über ein möglicherweise notwendiges Ausdehnungsgefäß hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Falls nötig, käme da etwas aus dem Bremsenbereich oder hydraulische Kupplungen in Frage. Einen solch Vorratsbehälter mit Schlauch hätte ich z.b. liegen.

Zur Elektrik: die meisten How-To’s sprechen von 5A für ein 90W-Element. Wenn das passt, wäre ich mit Pumpe etwa im Bereich von Nebelscheinwerfern. Anfangen wollte ich mit 4 Elementen, einseitig am Wärmetauscher angebracht, einzeln über Kfz-Relais schaltbar. Wenn das nicht ausreicht, dann doppelt und beidseitig, je zwei Elemente pro Relais.
Der relativ geringe Wirkungsgrad (einige sprechen von 10%, andere (zumindest bei den neueren Elementen) nun schon von 60%) wäre zu vernachlässigen, wenn der Einsatz in etwa dem für Nebelscheinwerfer entspricht und wenn man bei einer konventionellen Klima von 7-10 PS Leistungsaufnahme ausgeht. Hier gibt es auch Verschleißteile, Wartung und Spritmehrverbrauch, vom umweltschädlichem Kältemittel ganz zu schweigen.
Die LiMa läuft sowieso und auch die konventionelle Klima hat ihren Stromverbrauch. Allein für sich betrachtet, ist ein Peltierelement wohl kaum rentabel, aber wenn es es im Vergleich zur konventionellen Lösung mal aufs Cent herunter rechnet, liegt eine Lima im normalem Fahrbetrieb am Tage vielleicht bei 30% Auslastung, im Sommer mehr, wenn alle Lüfter auf Volllast laufen.

Solch Peltierlösung könnt ich mir alleine bauen und hat man erst einmal etwas funktionierendes, lassen sich da auch Bausätze fertigen. Teile gibt es im Web genug und mittlerweile auch nur noch zu einem Zehntel der Kosten. Der Klimafritze um die Ecke will 126 Euro für das Befüllen haben, wie lang das Zeug hält, keine Ahnung, beim letztem Mal vier Wochen. Die Stelle nie gefunden, das Kühlmittel in der Umwelt verteilt wie tausende andere jeden Tag.
Wir hatten das Thema vor zig Jahren schon mal, da kostete ein Peltierelement noch 20 Euro und mehr, Alukühler nur als individuelle Einzelanfertigung, das lag der finanzielle Einsatz schon bei 400 – 500 Euro mit fragwürdigem Effekt. Und zur Frage: „Wie bekomm ich die kalte Luft dann ins Auto“ sind wir garnicht gekommen. Und dann bleibt ja immernoch der heiße Teil des Elements. Wiki spricht von möglichen Temperaturunterschieden warmer zu kalter Seite von ~70 Kelvin, das wären gute 200 °C, natürlich bei idealer Kühlung. Ich denke, dafür müßte man wohl einen Teil der gewonnenen Kälte wieder zur Kühlung der heißen Seite einsetzen. Grundsätzlich gilt: je niedriger die heiße Seite, je niedriger auch die kalte Seite. Mit Aufbauten wie im Bild sind ~ 50°C Unterschied aber ganz normale Werte. Durch die Luftkühlung mit Fahrtwind und einem recht großen Alu-Kühlkörper könnte man vielleicht Außentemperatur + 10°C schaffen, das minus die 50°C Differenz warm zu kalt plus Abstrahlung vom Wasserkühler, Motorraum, Heizungskühler usw, ich denke, die geplante Temperatur im Kondensor von ~10°C bis 20°C könnte zumindest in der Theorie erreicht werden.

Wer das Ganze mal ohne große Bauarbeiten probieren will, den Eckel einer elektrischen Kühlbox so positionieren, das er möglichst viel Frischluft bekommt und einen extra Lüfter auf den Kühlkörper des Deckels richten. Das ist nur ein kleines Peltierelement und man hat die warme Kühlluft auch noch im Auto. Der Effekt ist da schon spürbar.

Wer es im kleinen Rahmen und billig versuchen möchte: Solch Fertig-Element gekauft, einen zweiten Wärmetauscher gekauft mit schmalen Kühlkörper. Läßt sich relativ leicht in die Gebläserohre der hinteren Lüftung verstecken. Hat aber den Nachteil, das die warme Abluft aus diesem Raum hinter der Verkleidung nicht mehr heraus kommt.

Die Lösung, Peltierelemente direkt in die vorderen Lüftungskanäle zu integrieren, hab ich aus gleichem Grund verworfen. Es stinkt mich schon an, das der Heizungskühler da auch im Sommer ständig heiß ist. Ein einfacher manuell zu betätigender Absperrhahn löst das Problem.
Natürlich gäbe es noch mehr Möglichkeiten, z.b. statt dem Kondesor gleich den Heizungskühler zu verwenden und mittels Umschalter die Polarität zu verändern, dann wird aus der gleichen Konstruktion eine Heizung mit dem Effekt, das die Wärme garnicht erst in den Fahrgastraum hinein gelangt, solang die Peltierheizung nicht an ist. Wer mal im Sommer mit der Hand über das beifahrerseitige Cockpit fährt, weiß, was ich meine.

Ich bin kein Elektroingenieur und vertraue eher dem, was ich in diversen Videos und Anleitungen sehe, aber vielleicht gibt es jemanden hier, der sich schon mit dieser Thematik bis ins Detail beschäftigt hat, darum die Frage: Wäre das so umsetzbar? Wäre z.b. eine zweite LiMa nötig, sehe ich aktuell keinen Platz dafür, es sei denn, etwas Spezielles am Platz des Klimakompressors. Ich rechne mit dem Plan oben mit Materialkosten von ~100 Euro, vielleicht auch 50 Euro mehr, muß man nicht zum Fenster rauswerfen, wenn die Idee von Anfang an Müll ist.

Im Bild ein solch Fertig-Element aus der Bucht

[Bild: 0e36f27c96f998a7f840cdb4c34b5013.png]
#2
Hi Uwe,

ich will dich in deinem Tatendrang nicht bremsen, denke aber, dass es keinen Sinn macht sowas im TS zu verbauen.

Wie du schon völlig richtig schreibst, haben Peltierelemente einen schlechten Wirkungsgrad (10%)
Verwendest du 4 Elemente mit insgesamt 90 Watt Aufnahme (12V, 7,5A) bleiben dir noch 9 Watt Kühlleistung.

Im KFZ sind Kühlleistungen in der Größenordnung einer 100m² Wohnung verbaut, d.h. 10KW ist da durchaus realistisch. Wieviele Peltierelemente das sind, kannst du selbst errechnen.

Peltierelemente im KFZ erfordern völlig ander Konzepte: diese werden gezielt da untergebracht, wo die Kälte benötigt wird, z.B. im Sitz (viel Spaß beim nachträglichen Einbau und der Kühlung)

In Elektrofahrzeugen sind Wärmepumpen derzeit noch am häufigsten anzutrefffen, da sie im Winter heizen und im Sommer kühlen können

Ansonsten guckst du hier Thermomanagement
TS-Besitzer seit Mai'93 - jemand länger dabei ?
Generell ein feines Schiffchen, will aber häufiger auch gestreichelt werden
1995er Canada-Modell 3.8L, weiß, LPG, 530tkm
1995er Canada-Modell 3.8L, rot, LPG, on the road











#3
Moin,
Deine Idee ist gut aber (noch) für den Einsatz als Klimaanlage ungenügend.
Das Hauptproblem ist der Wirkungsgrad. Peltierelemente lassen sich nur in seh kleinen, abgeschlossenen, gut isolierten Räumen sinnvoll einsetzen. Wie Du schon gesagt hast eben Kühlboxen oder Klimaschränken.
In Elektrofahrzeugen werden Wärmepumpen eingesetzt. Diese könnten auch im TS zum Einsatz kommen, aber das wird Deinen 100€ Ansatz sprengen.
Ich habe, vor 2 Jahren, für mein Hobby der Imkerei, ein Peltierelement als Kühler und Heizer unter eine kleine Edelstahl Schüssel geklebt. Dies sollte dann die Ameisensäure in einem bestimmten Temperaturbereich regeln. Mit 2 Thermostaten, Reglern und Relais funktioniert das auch wirklich hervorragend. Was mich aber damals, wie auch heute, verblüfft hat ist der wirklich hohe Stromverbrauch. Selbst diese Mini Kühlung und Heizung saugt im Mittel, über den Tag verteilt, 2A/Stunde. Das nur dazu um aufzuzeigen wie schlecht der Wirkungsgrad ist.
Die neusten in der Technik sehen eine Sandwich Bauweise vor. Hier werden Peltierelemente übereinander angeordnet. Denn, wie Du schon geschrieben hast erreicht ein Peltierelement nur ein Delta von warmer zu kalten Seite. Wenn also mehrere Peltierelemente in Serie verbaut werden, wird die kalte Seite immer kälter. Was sie in Deiner Anwendung natürlich nicht wird, da die Energie direkt abtransportiert wird.
Aber: Probieren geht über studieren. Ich denke das Du im Nahbereich der Lüftung durchaus einen Effekt erzielen wirst, wenn die Wärmeeinstrahlung von außen nicht zu heftig ist.

Werde das hier gerne im Auge behalten da ich immer neugierig bin.

Grüße
Stefan
_____________________________________________________________
Pontiac Trans Sport GT 3.8l | 123KW | Bj. 92 | 78.000Km (Stand 02/2019)
#4
let the singer sing his song  Grins

by the way, what happens to your TS that you only have 2 m^3
TS-Besitzer seit Mai'93 - jemand länger dabei ?
Generell ein feines Schiffchen, will aber häufiger auch gestreichelt werden
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#5
Ohne das ganze jetzt durchzurechnen, neben dem Argument des von allen Kühlsystemen schlechtesten Wirkungsgrad erfolgt die Wärme- bzw Kälteabgabe sehr langsam, (darum auch die Verwendung in geschlossenen und isolierten Behältern) daher wird der bei der Belüftung durchströmende Luftstrom wohl kaum gekühlt werden, egal ob direkt über das Element oder mit entsprechenden zusätzlichen Verlusten über einen Wärmetauscher, ich habe vor vielen Jahren mal so ein. teil mit 80W direkt in den Ansaugkasten eines Lancia Thema gepackt, die Kühlelemente verlängert und vergrößert, und das Heizelement vom heißen Motorraum getrennt, Wirkung mit kleinster Lüfterstufe schon fast gegen null,
Strom im KFZ zu produzieren kostet im übrigen auch was, je nach Last der Lichtmaschine wir dem Motor entsprechend Leistung entnommen was dann Kraftstoff benötigt
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
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95er 3,8er TS Canada - full options
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Leben ist zeichnen ohne Radiergummi
#6
(03.07.2019, 15:13)schnezi schrieb: Strom im KFZ zu produzieren kostet im übrigen auch was, je nach Last der Lichtmaschine wir dem Motor entsprechend Leistung entnommen was dann Kraftstoff benötigt

jau, der Betrieb einer konventionellen Klimaanlage auch - und nicht wenig

Aber ich sehe schon, das Thema sollte man für sich im stillen Kämmerlein abarbeiten, dann blamiert man sich im WorstCase auch alleine
#7
(04.07.2019, 09:33)jacobi22 schrieb: Aber ich sehe schon, das Thema sollte man für sich im stillen Kämmerlein abarbeiten, dann blamiert man sich im WorstCase auch alleine

Bloß nicht    Zwinkern ich bin der Letzte der nicht auch immer wieder irgendwelche Dinge komplett zweckentfremdet verbaut ( und damit auch schon oft genug auf die Schnauze gefalle ist  Augenrollen ), die Idee ist ja grundsätzlich genial, den Wirkungsgrad mal beiseite gelassen fürchte ich nur dass die Menge an produzierter Kälte für den Luftdurchsatz nicht reichen wird, wie geschrieben hatte ich ein Peltierelement schon einmal direkt im Lüfterkanal verbaut, die Kühlerseite mit zusätzlichen Aluplatten vergrößert und an den Luftkanäle angepaßt, wenn das vorher gelaufen ist hat man beim Einschalten vom Lüfter kurz eine Abkühlung gespürt, nach den ersten paar Sekunden war es das aber auch schon, in der Kühlbox hat es das Teil aber sogar in Italien geschafft die in der Box befindlichen Lebensmittel anzufrieren.
Ob man bei der von dir angedachten Variante mit Kühlkreislauf und den jetzt erhältlichen Elementen mehr Kühlvolumen erzeugen kann ist natürlich eine andere Frage deren Klärung durchaus interessant wäre
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
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#8
(04.07.2019, 09:33)jacobi22 schrieb:
(03.07.2019, 15:13)schnezi schrieb: Strom im KFZ zu produzieren kostet im übrigen auch was, je nach Last der Lichtmaschine wir dem Motor entsprechend Leistung entnommen was dann Kraftstoff benötigt

jau, der Betrieb einer konventionellen Klimaanlage auch - und nicht wenig

Aber ich sehe schon, das Thema sollte man für sich im stillen Kämmerlein abarbeiten, dann blamiert man sich im WorstCase auch alleine

und, oder drüber nachdenken, warum es längst nicht gemacht wird Zwinkern
sorry, bei Allem Respekt, diese Technik gibts ja schon ewig... wie lange so eine dämliche Kühlbox braucht um Gegenstände runter zu kühlen..
lg
jerallt

[Bild: sig2.jpg]

 3.1 SE US Bj 91 LPG 2004 mit 183 000 km gekauft, jetzt 450 000 km, davon 250 000 km auf Gas
#9
Moin!

Darf ich bei all den Bastelgedanken noch eines erwähnen? Die angedachte Wiederverwendung von Klimaleitungen triggerte mich etwas - da sollte man gut aufpassen, dass verwendete Klimaöl ist nämlich Krebserregend. Sollte jeder im Kopf haben, der an der Klima rumfummelt zu welchem Zweck auch immer.

Beste Grüße
FLATDOWN
[Bild: flatdown-banner.png]
“Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.”
(Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, ca. 570 v.Chr. – 510 v.Chr.)
#10
Moin Uwe,
Bitte lass uns hier weiter teilhaben an Deinen Ideen und der Umsetzung.
Wenn Dich die Ausgaben nicht schrecken dann starte doch einmal folgenden Versuchsaufbau:
1. Erwerbe zum Beispiel den Kühler aus dem ersten Beitrag
2. Als Test würde ich einen 10 Liter Eimer mit Wasser nehmen und mit einer kleinen Pumpe das Wasser zum Kühler und zurück fördern, also im Kreis
3. Stromversorgung? Hast Du ein 12V Netzteil mit genug Power? Am besten auch noch ein Amperemeter verbauen um die Stromaufnahme zu messen.
4. Testlauf mit verschiedenen Wassertemperaturen beim Start der Kühlung (30, 40, 50°C)
5. Messen der Zeit bis 10°C oder 5°C erreicht sind.
6. Den Eimer würde ich zuerst nur abgedeckt stehen lassen, später könntest Du auch einen Versuch unternehmen ihn zu isolieren.

Aber um der Kreativität noch eins drauf zu setzen. Eine weitere Idee die ich aus den USA kenne. Hier haben Trucks häufig neben der Lichtmaschine auch einen Generator verbaut.
Nun die Idee. Kühlkompressor raus, und ein 230V, 2-3 kW Generator rein. Der liefert dann direkt Spannung für ein Klimagerät (z.B. so eins aus dem Baumarkt) um den Innenraum zu kühlen.

Grüße aus dem Norden
Stefan
_____________________________________________________________
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#11
Finde ich durchaus auch, wie geschrieben, ich habe da eben nur auch aus eigener Bastelerfahrung mit den Teilen Bedenken bezüglich der Menge an Kühlleistung im Verhältniss zum kleinst möglichen Luftdurchsatz auch wenn von Anfang an klar ist dass man damit nicht in wenigen Minuten bei voller Gebläseleistung den Innenraum eines Fahrzeugs um 10 Grad runterkühlen kann, das soll ja aber auch nicht der Sinn sein.
Möglicherweise ist ja der Ansatz das Ganze über einen Flüssigkühlkreis zu ziehen der richtige Weg die durch strömende Luft etwas abkühlen zu können, wird wohl nur ein Praxistest zeigen
schnezi
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#12
Zitat:Bitte lass uns hier weiter teilhaben an Deinen Ideen und der Umsetzung.

Nein, kein Interesse an einer weiteren öffentlichen "Diskussion". "Es geht nicht, weil es nicht geht" ist für mich kein Argument, keine Gesprächsgrundlage. Wie kann ich es wagen, den Göttern zu widersprechen? Wenn es danach geht, wäre nie jemand zum Mond geflogen, zur Titanic getaucht und Amerika wär auch noch nicht entdeckt.
Du Stefan, warst der Einzige, der sich noch rein versetzt hat. Über's Web bin ich mit diesem Benutzernamen schon zu finden.
Mein Engagement endet hier, vielmehr wie eine Hand voll TS scheint es nicht mehr zu geben, den Rest erledigen Fahrverbote und CO²-Steuer

Habt euch wohl!
#13
Deine Frage im Eingangsthread war "warum nicht auch im KFZ", als Antwort kaum mehrmals "vermutlich nicht da durch den geringen Wirkungsgrad für kleine geschlossene Behälter, aber nicht für größeren Luftdurchsatz geeignet", wie geschrieben, ich habe das selber schon in einfacherer Form versucht ohne merklichen Effekt zu erzielen und möglich dass deine Variante per Flüssigkeitskreis sogar funktioniert, von " es geht nicht weil es nicht geht" ist da wohl kaum die Rede
scnnezi
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#14
Lieber Josef,
wie gesagt, von meiner Seite aus erledigt, aber weil du gezielt darauf hinweist: es funktioniert nicht, weil solch Modul nicht effizient genug ist. Und dennoch verwendest du eine Kühlbox, die nach dieser Logik garnicht funktionieren sollte, weil sie das gleiche Modul (in viel kleinerer Bauform und geringerer Leistung) benutzt. Fällt etwas auf? In diesem Fall stört dich diese Ineffinzienz nicht, du hast einerseits einen Nutzen davon, andererseits mußt du nur einen Stecker einstecken und das Ding einschalten. Der sehr wahrscheinliche Spritmehrverbrauch (lt Web 0,3 Liter/Stunde) interessiert nicht, wird anstandslos akzeptiert, weil es mir eben einen Nutzen bringt, den ich aktuell mit keiner anderen Methode in dieser Form mit so wenig Einsatz erzielen könnte. Der Nachteil solcher Kühlbox ist eben, das ich damit meinen Innenraum noch weiter aufheize, spielt aber keine Rolle, weil ich das ja wieder mit einer konventionellen Klima kompensiere (die lt diversen Angaben um die 3 Liter Spritmehrverbrauch beschert)
Du schreibst von einem 40W-Modul in der Kühlbox, ich habe ein 60W-Modul drin. Zumindest meine Kühlbox wäre effizienter, wenn ich in der Kühlbox einen weiteren Ventilator hätte, der mir Umluft bescheren würde - auch, wenn das Volumen recht klein ist. Aber auch ohne diese Zirkulation erreiche ich Außentemperatur minus ~20°C in der Box.
Solang es mir passt, ist Effizienz egal, das gilt für deine Kühlbox wie auch für meine angedachte Lösung. Wenn ich damit einen Spritmehrverbrauch von 3 Litern und mehr benötige, ist das Dingen nicht mehr interessant, weil die konventionelle Bauform im Betrieb billiger ist. Wenn ich eine zweite LiMa benötigen würde oder 16mm² Kabel für die Stromversorgung, dann ebenfalls nicht. aber ich brauch eben nicht die 32 Liter meiner Kühlbox zu kühlen, sondern ~ 1 Liter, vielleicht 1,5 Liter
Mir ist klar, das ich im Nachtbetrieb keinen Strom für solche Spielerei habe und vielleicht wird es auch tagsüber im Stau knapp, wenn beide Kühlerlüfter brummen und die Innenbelüftung auf Volllast rennen.
Ihr seht eine Zahl, diese böse Effizienz von 10% lt Wiki - ich bin übrigens auch Wiki-Redakteur und könnt das in einer Min ändern  :-D
die noch dazu 20 Jahre alt ist, (es gibt da heute schon ganz andere Zahlen) und diese 10% sind eben der Schalter - geht garnicht...
Bis auf den Stefan hat sich doch niemand mit dem Vorhaben beschäftigt - das Stichwort gelesen (Peltier), Antwort war fertig, muß das Wort "Effizienz" enthalten, erledigt.
Ich brauch keine 100m³ runterkühlen, das ist absoluter Quatsch, ich brauch auch nicht Null Liter Mehrverbrauch, ich muß nur im Betrieb günstiger sein als diese 3 Liter, die für eine übliche Klima berechnet wurden. Vielleicht liegt auch dieser Wert heute schon tiefer, aber es ist eben Mehrverbrauch. In der Anschaffung wäre es eh günstiger und Wartung wäre bei Null.
Auch das ist eben Effinzienz...
Lt einer ADAC-Studie rechnet man pro 100 W mit 0.1 Liter Benzin-Mehrverbrauch, Nebelscheinwerfer mit 2 x 55 W demnach 0,11 Liter - da bin ich bei den 90W-Modulen plus Pumpe bei 500 W, ergo grobe 0,5 Liter. Der Versuchsaufbau wie im Bild / Eingangsthread bringt mir -35° am Wasserausgang. Die Frage ist nur, was am Kondensor oben ankommt.
Es gibt Fertiggeräte z.b. als steckerfertige Kühlpumpen für Aquarien oder (vielleicht spricht euch das mehr an) als Bierkühler, im Bereich PC-Kühlung sowieso...
Aber solang das Wort "Peltier" ein rotes Tuch ist, ist egal, was man für Argumente bringt, da zählt es nicht, das der eigene Rechner so etwas vielleicht erfolgreich benutzt oder die Kühlbox im Auto tuckert, wie giftig und schädlich das Kältemittel ist, das täglich zu tausenden Litern in die Luft geblasen wird, die (neues SchlagwortSmile CO²-Bilanz der gesamten Teile einer Klimaanlage im Vergleich zur Herstellung eines Peltierelements - alles egal, denn bei Wiki steht, die Dinger haben eine miserable Effizienz...

P.S.: das ich das Forum verlasse, hat nichts mit diesem Thread zu tun, das steht schon seit ein paar Monaten im Raum, nur hat sich der Admin bisher erfolgreich geweigert, dem nachzukommen
#15
(06.07.2019, 12:19)jacobi22 schrieb: P.S.: das ich das Forum verlasse, hat nichts mit diesem Thread zu tun, das steht schon seit ein paar Monaten im Raum, nur hat sich der Admin bisher erfolgreich geweigert, dem nachzukommen

Anmerkung: 
1. zunächst hatte ich das Angebot gemacht die Entscheidung noch einmal zu überdenken. Da der Account dann noch genutzt wurde, ging ich davon aus, dass ein Löschen nicht mehr gewünscht sei.

2. Dieses Mal hatte ich um Geduld bis Montag gebeten, da ich dies nicht vom Handy aus durchführen wollte. Aber, da es nun so dringend ist, habe ich mir nun einen Computer organisiert und bin dem Wunsch nachgekommen 

Ich bitte darum zu bedenken, dass ich das hier nicht hauptberuflich mache. 
Ansonsten bin ich auch nur Mensch und habe wohl Punkt 1 falsch eingeschätzt.
[Bild: flatdown-banner.png]
“Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.”
(Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, ca. 570 v.Chr. – 510 v.Chr.)

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