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DTC34=MAF sensor low g/s indicated
#16
(12.06.2019, 16:11)3x-null schrieb: Suche nun weiter..... Weinen

ich würde mit dem Lesen beginnen, fronrath hat es doch oben genau beschrieben

geh an den Nähkasten deiner Frau und klau dir eine kleine Näh- oder Stecknadel (mit der Kugel oben drauf) und eine etwas dickere Stopfnadel, Letztere sind meist doppelt so lang und doppelt so dick wie die feinen Nähnadeln. Die dünne Nadel entspricht in etwa den Pins, die im MAF-Sensor verbaut sind. Kratze zuerst mit dieser dünnen Nadel in den 3 Anschlüssen des Steckers (siehe Bild) entlang der Stelle, wo der grüne Pfeil drauf zeigt. Das ist die beschriebene  Lippe, die bei neuen Terminals eigentlich oben gegendrückt und die sich beim Wackeln am Stecker zum Herausziehen über die Jahre verbiegt. Ist da eventuell Grünspan drin, läßt sich das mit WD40, einer straffen Zahnbürste o.ä. wieder entfernen. Anschließend Stecker mit Bremsenreiniger säubern und dünn Polfett in jeden Kontakt drücken.
Um die Lippe wieder hochzubiegen, stecke die dickere Stopfnadel in das dunkle Loch, wo der rote Pfeil hinzeigt und biege dann diese Lippe wieder nach oben in Richtung grüner Pfeil
Die Maße im Bild entsprechen der Realität, es geht da wirklich nur um ein Viereck mit 2,6mm x 2.3 mm, brauchst also gute Augen.
Hast du alle 3 Kontakte hochgebogen, kannst du mit der dünnen Nadel die Gegenprobe machen. Diese sollte sich nicht ohne Gewalt oder Druck in das Terminal stecken lassen, sondern da stecken bleiben, wo die Lippe am oberen Blech anliegt, also max 3-4mm von der vorderen Kante. Geht die Nadel locker rein und über den kompletten Vierkant dort, ist die Lippe zu locker oder gar abgebrochen.
[Bild: 6d06ee5de76c477ec16b3efad53e5201.png]

P.S.: Sämtliche Stecker am Auto funktionieren nach diesem Federspannungsprinzip. Hast du den Stecker vom MAF-Sensor fertig, kannst du wieder testen. Besteht das Problem weiterhin, bleiben zwei weitere Stecker ober ein Kabelbruch oder, wie bei mir grad geschehen, eine kalte Lötstelle im Steuergerät. Stecker wäre der Motorkabelbaumstecker am rechtem DOM und der Stecker am Steuergerät. Letzterer aber nur, wenn man da schon öfter dran war.
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#17
@Uwe: ohne Worte Hoch - hatte gehofft, dass die Fantasie ausreicht

es sind drei Terminals (Plus/Masse/Signal) im MAF Stecker

ein geübtes Auge erkennt schon beim Reinschauen ins Terminal ob es zickt oder nicht

es wurden sogar schon Leute gesehen, die haben tatsächlich neue Terminals / Stecker angelötet Ja
TS-Besitzer seit Mai'93 - jemand länger dabei ?
Generell ein feines Schiffchen, will aber häufiger auch gestreichelt werden
1995er Canada-Modell 3.8L, weiß, LPG, 530tkm
1995er Canada-Modell 3.8L, rot, LPG, on the road











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#18
Die "Lippe", die auf dem Bild oben direkt neben der 6.4 zu sehen ist, ist das Dingen, das die Terminals im Stecker festhält. In den Steckern ist an dieser Stelle eine kleine Kerbe bei jedem Kontakt. Ich habe dafür Spezialwerkzeug, aber es reicht auch wieder die Stopfnadel. In die Einbuchtung reindrücken und mit viel Gefühl diese "Lippe" bei Seite drücken, dann lässt sich das Terminal am anderem Ende herausziehen.
Das letzte Mal hatte ich das Problem am Stecker des Zündmoduls - ist übrigens sehr "beliebt" und sorgt auch gern für Zündaussetzer oder Leistungsverlust
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#19
trotzdem kann ich nur jedem wärmstens empfehlen das nächste mal das Pfandgeld vom LIDL
nicht in Nummer 18 süss/sauer zu stecken sondern vom Chinesen das erwähnte Spezialwerkzeug zu ordern:
süss/sauer special Hahaha
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#20
Ich hab noch diese Ausführungen als Überbleibsel meines Forstbetriebes (hier in rund). Leider nicht mehr vollständig. Die Gebräuchlichen hatte ich in meinem Werkzeugkoffer, die anderen vom Set lagen im Werkstattcontainer, der verkauft wurde, während ich die 1,5 Jahre in der Klink lag.
Hab ich aber gleich mal geordert ;-)

[Bild: dc6bcad3cfe2f69f7cf3ec3beef8234e.png]
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#21
Hallo Uwe,

Im Motorraum habe ich alles gecheckt. Wo ist denn dieses PCM ? Ist das in der Nähe der Lenksäule verbaut? Die hatte ich nämlich komplett ausgetauscht und glaube danach ist auch der Fehler erst aufgetaucht.  

LG  Kai
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#22
PCM - Power Control Module - auf deutsch: Steuergerät - genauer: Motor-Steuergerät
Position: hinter dem "großen" Handschuhfach, beifahrerseitig

Ich bin da aber ganz dicht bei fronrath - Stecker am MAF-Sensor selbst und deine Schilderungen bestätigen das auch eher. Durch das Ein- und Ausstecken verändert man die Position und erzeugt dort einen Kontakt, der dann aber durch die Vibrationen des Motors beim Fahren wieder verloren geht, weil sich der Stecker allein in seine bevorzugte Position stuckert. Diese drei Terminals mal abzukratzen und nachzubiegen ist auch weit weniger Arbeit als das Cockpit zu zerlegen, um ans Steuergerät zu kommen. Und da läßt sich auch prima eine Durchgangsprüfung zum Stecker des MAF-Sensors machen

P.S.: an der Lenksäule hast du das ABS-Steuergerät (unten hinter den Pedalen), bei den Modellen mit Airbag sitzt dessen Steuergrät in der Mittelkonsole unterm Radio
noch ein P.S. : der Motorkabelbaum liegt auf dem Motor, geht an der Lichtmaschine rüber zum Stecker am rechten DOM und von da direkt in den Fahrgastraum, beifahrerseitig, obere linke Ecke im Motorraum. Am Blau-gelben, den ich jetzt 12 Jahre habe, war ich am Steuergerät erst einmal dran, am Roten in 9 Jahren drei Mal. Die Stecker dort haben auch andere Terminal, die drücken von beiden Seiten auf den Pin. Da das Steckergehäuse dort auch viel größer ist, kann man die Terminals da auch schlecht verbiegen
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#23
Hallo Uwe,


Dachte habe es..Hatte zum ersten Mal den Stecker auf dem Dom auf. Sah aus wie neu. Kontakte von MAF und dem Zündplus geschaut, mit Nadel gecheckt, kontaktspray rein..alles zusammen. Fehler weg für 150 Km..dann kurz Motorlampensymbol. Motor aus an Ampel.

Danach bis zum Haus kein Problem mehr. Alles wieder ok. Nix ruckelt.. nix. Sauber läuft das Teil.

Ich habe langsam keine Idee mehr.. Weinen

Die Masse vorher gecheckt mit Ohmmeter, 12 Volt sind da und auch 5 Volt . Mit Diagnose so im Stand 10g/s


da kannste stundenlang rumfahren, nix, dann haste plötzlich wieder den Fehler. Aber nur ganz kurz Lampe an, Motor aus.
In der Diagnose nix.
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#24
Bestätigt im Grunde nur, was oben schon gesagt wurde: durch das An- und Abstecken verändert man die Position und schafft damit eine neue Kontaktfläche, zumindest kurzzeitig. Im Fahrbetrieb fließt dann Strom, die Leitfähigkeit verändert sich, ggf gibt es auch Abreißfunken und der Kontakt ist wieder weg. Durch die Vibrationen bewegen sich auch die Kontakte, kratzen etwas neues frei und es geht wieder.
Ein Beispiel, das mich diese Woche erwischt hat: Ende April hab ich nach Fertigstellung der Schweißarbeiten am linken Radkasten die Batterie wieder eingebaut, neue Batterieklemmen und natürlich gereinigte Pole. Pfingstmontag ruft meine Frau an, sie steht vor dem Bahnhof - kein Strom mehr, nicht mal mehr die Uhr am Radio.
Ich hab drei mal an der Batterie gemessen: 0,00 Volt, also Schleppstange ran und nach Hause, sicher die Batterie zusammen gebrochen. Also raus damit. Draußen noch mal gemessen: 12,8 Volt - what??? Da hatte sich auf den Polen eine Schicht gebildet, die Null Strom durchläßt, also Pole gründlichst gereinigt, Polfett dran und diesmal auch etwas fester gezogen - läuft wie ne Eins....
Ist natürlich schön groß und es gibt nur zwei Stellen, Plus und Minus, also relativ einfach zu finden.

Willst du eine Bestätigung für irgendeine Theorie, kommt man ums Basteln nicht drum herum, allerdings muß man neben der Zeit auch die Nerven dazu haben. Willst du es abkürzen, hol dir neue Terminals, Herkunftland egal, am Ende kommt alles auch China ;-)

Ich bin da eher der Basteltyp und suche und messe gern, hab aber eben auch nicht nur diesen einen Wagen und nur einer davon muß die nächsten Monate täglich fahren, der andere nur 3x die Woche und wenn's hart wird, gibt es einen Anrufbus.
Was braucht man?
ich verwende zwei zweipolige Kabel, jeweils ab 3m lang mit unterschiedlichen Farben, möglichst dünn, möglichst flexibel, eher 0.5 wie 1 mm² Querschnitt, mindestens 3m, weil es vom Motorraum bis ins Cockpit reichen muß
zwei LED's, idealerweise mit unterschiedlichen Farben
zwei Vorschaltwiderstände - kaufe aber keine 12-Volt-LED's, die sind i.d.R. verpolungssicher und helfen hier nur bedingt
Schrumpfschlauch bzw Isolierband sowie einen Lötkolben
Kabelöse 10mm
Kabelöse 6mm
Solche Kabel mit LED und Widerstand dran gibt es auch fertig zu kaufen, allerding meist nur mit kurzem Kabel dran, die müßten dann aber umgelötet werden, lohnt also nicht.

Stelle sicher, das du im Cockpit auch weißt, welches Kabel was ist. Ich hab da roten Schrumpfschlauch drüber für Plus und Schwarz für minus
Lege eine Kabelfarbe als Plus fest. An der LED ist das lange Beinchen Plus, das kurze Minus. An welchen Pol der Widerstand angeschlossen wird, ist egal, ich mach ihn immer an den Pluspol
Das eine Kabel ist zum Messen bzw Anzeigen der Spannung am 12-Volt-Port, das andere für die Masse. Hat unser Kabel rot und schwarz und das rot wäre das Pluskabel, dann kommt die rote Leitung an den Widerstand und dieser an den Pluspol der LED. Anschließend alles schön isolieren.
Messen wir zuerst die Masse:
- Stecker vom MAF-Sensor ab
- Minuskabel (schwarz/weiß) mit Hilfe des Tools (siehe Tip oben) ausdrücken, das Minuskabel von Messkabel 1 um die Quetschstelle wickeln und Terminal wieder einstecken
- Pink/Schwarz ist die Stromversorgung, die kommt von der IGN--Sicherung, hier das gleiche mit dem Pluskabel des 2. Messkabels
- gelb ist das Signalkabel, da muß man erstmal nicht dran
- Stecker wieder am Sensor befestigen, beide Meßkabel  am Kabelbaum sichern, z.b. mit Isolierband

Kabel 1 hat nun Massekontakt und braucht noch (Zündungs-)Plus, da reicht es, sie vom Plus-Sammelpunkt am linken Kotflügel zu holen
Kabel 2 hat Plus vom Auto, braucht noch Minus. Oberhalb der Batterie sind zwei Massepunkte, einen davon würde ich verwenden.

Das ganze Kabelgewirr sauber ins Cockpit verlegen, ggf mit Panzertape  befestigen, so, das sie immer im Blickfeld sind. Und dann kann es auch schon losgehen.
Kabel ein zeigt die Wackler in der 12Volt-Zuleitung an, Kabel 2 die Wackler in der Masse
Beide LED's sollten dauerhaft leuchten. Wie fronrath oben schrieb, muß der Fehler für 4 Sekunden ohne Pause auftreten, um gesetzt zu werden, sollte man also mitbekommen.

Tritt der Fehler erneut auf trotz leuchtender LED, bleibt nur noch das Signalkabel oder einer der drei Terminal am MAF-Stecker, natürlich der MAF-Sensor selbst, aber den stell ich mal hinten an, weil gegen neu getauscht.

Um die Signalleitung zu checken, verwenden wir das Kabel mit der angeschraubten Masse. Dann wird das Pluskabel von der 12Volt-Zuleitung entfernt und um den Terminal der Signalleitung gewickelt. Statt der LED im Cockpit wird nun ein Multimeter zur Voltmessung im Gleichstrombereich verwendet. Ich hab da Kabelstecker, die zufällig genau ins Meßgerät passten und das Gerät papp ich dann mit Panzertape in die Mitte vom Cockpit. Nicht hübsch, aber ausreichend, wenn man alleine ist.
Eine Live-Diagnose sagt auch etwas aus, da stehen zwar nur die Gramm, sollten aber konstant vorhanden sein. Idealerweise eine Aufzeichnung machen oder es muß wer konstant draufschauen. Das sagt dann aber nur, das der Wert mal weg war und weniger, wo das Problem liegen könnte und das weißt du ja allein durch die leuchtende Motorkontrolle oder durch das ausgehen.

Die Masse für diesen Sensor kommt, wie bei fast allen Sensoren am Motor, vom Massepunkt unterm Zündmodul. Kontrolle schadet also nicht. Mutter lösen, Kabel abnehmen und Ösen reinigen, Schraube ausdrehen und reinigen, alles mit Polfett wieder montieren und aufpassen, das sich die Kabelösen nicht mitdrehen. Die 12-Volt-Zuleitung wie auch das Massekabel  haben jeweils eine Spleißung drin, d.h. ein gelöteter Abzweig im Kabelbaum. Auch das wäre eine mögliche Fehlerquelle, sollte aber mit den Kontroll-LED's sichtbar werden.

Willst du das ganze abkürzen, dann besorg dir solche Terminals, mach dir eine Zeichnung vom MAF-Stecker mit Farbbelegung dran, zerlege diesen und zwicke die alten Terminals direkt am Metallende ab. Je nach Stecker und Kabellänge kann man das neue Terminal entweder direkt anbringen oder braucht ein Zwischenkabel, idealerweise in der gleichen Farbe. Hat man zum Quetschen keine Spezialzange, sollte man die Kabel nach dem Einquetschen verlöten. Müssen die Kabel verlängert werden, sollte auch da verlötet werden, Schrumpfschlauch drüber, fertig.

Mit solchen Prüfkabeln plus LED dran, kann man mit der gleichen Methode dann auch einen möglichen Problembereich identifizieren. Ist z.b. die 12-Volt-Plusversorgung am Stecker 110 (Motorkabelbaumstecker am rechten Kotflügel)  konstant vorhanden, am Sensor-Terminal aber nicht mehr, liegt der Bereich dazwischen. Setzt die Masse aus, zieht man probeweise ein neues Massekabel vom Massepunkt unterm Zündmodul zum MAF-Sensor.

A pro po Masse da unten... hattest du nicht mal ein Masseproblem da unten mit der Masse am Kühlerträger, der die Relais oben versorgt? Oder verwechsel ich dich jetzt? Kann sein, das das sogar die gleiche Spleißung ist...

Noch ein P.S. zum Kontaktspray... der Name sagt es ja schon, es soll Kontakt herstellen. Allerdings kann man dem Zeug eben nicht beibringen, das der Kontakt nur von Pin A zum Terminal A gehen soll, im WorstCase überbrückt er dann gleich mehrere Kontakte. Ich nutze es nur zum Reinigen, Zahnbürste oder feine Drahtbürste eine Weile dran gerieben und dann mit Bremsenreiniger alles wieder sauber gemacht, um eben solch ungewollte Überbrückungen zu vermeiden. Nach der Reinigung Polfett dran, ggf auch mit feinem Pinsel direkt in das Terminal
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#25
seltsam einmal war das Problem noch kurz mal da, seit 500Km weg. Hoffe bleibt so.. Stecker auf dem Dom.

Nochmal Danke Allen für die Geduld und Mühe mit mir..

schöne Grüße aus Leverkusen Kai
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#26
Hallo Zusammen, 

Heute wars soweit und ich habe den Fehler gefunden. Das rosafarbene Kabel wars. Bruch im Kabel so 1cm hinter dem Domstecker.

Augenrollen Wochenlang keine Probleme , aber heute nach dem starten ging nix mehr.

Hatte Stundenlang mit Wackeln etc. gesucht, nix. Heute wars durch.

Schöne Grüße

Kai
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